Schutzwald & Steillage · Wissen und Praxis

DraAuf: Pflanzroboter für schwer zugängliche Waldlagen

Kurz gesagt

Das Forschungsprojekt DraAuf erprobt, wie Geländedaten, KI und ein Pflanzroboter Wiederbewaldung in schwer zugänglichen Lagen unterstützen können.

Dichter Wald aus der Luft aufgenommen

Foto: Geran de Klerk / Wikimedia Commons · Bildquelle · CC0 1.0

PRAXIS · FORSCHUNG

Steckbrief

Initiator
Hochschule Kempten, Hochschule München, Dieing GmbH
Anwendungsbereich
Schutzwald & Steillage
Technologie
Drohnen-Geodaten, KI-gestützte Planung der Pflanzorte, Pflanzroboter per Schwerlastdrohne
Reifegrad
Forschung (laufend, Juli 2025 bis Dezember 2027)
Region
DACH-Raum, Alpin / Hochgebirge
Datenbasis
Drohnengestützte Geländeerfassung, 3D-Modell des Gebiets
Verfügbarkeit
Gefördertes Forschungsprojekt, noch kein Produkt

Steile und schwer zugängliche Waldflächen stellen die Wiederbewaldung vor besondere Anforderungen. Das Forschungsprojekt DraAuf untersucht dafür eine Kombination aus Geländeerfassung, KI-gestützter Planung und Robotik.

Vom Geländemodell zur Pflanzstelle

Monitoringdrohnen sammeln Geodaten, aus denen ein dreidimensionales Modell des Gebiets entsteht. Eine KI-Anwendung wertet die Daten aus und schlägt geeignete Pflanzorte vor. Forstfachleute prüfen und bestimmen die endgültigen Pflanzstellen. Eine Schwerlastdrohne soll anschließend einen Pflanzroboter zu diesen Orten bringen.

DraAuf ist ein laufendes Forschungsprojekt der Hochschule Kempten, der Hochschule München und der Dieing GmbH. Laut Projektträger ist die Laufzeit von Juli 2025 bis Dezember 2027 angesetzt. Der Ansatz wird also noch erprobt; er ist keine bereits flächendeckend verfügbare Standardmethode.

Quelle: Zukunft – Umwelt – Gesellschaft: Projekt DraAuf

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